Panik? Pff, ich doch nicht. Nur ein bisschen. Vielleicht.

Nein, ich werde jetzt keine Panik schieben, weil in ein paar Tagen Weihnachten ist. Nein, nein. Ich bin ganz ruhig und entspannt – wah! Aber ich hab noch keine Geschenke! Und die Liste ist noch so lang und die vielen Karten, die ich noch machen muss! Wah!

Okay, ganz ruhig. Mir gehts gut, ich muss nur kurz atmen. Puh. Also gut. Geschenke habe ich noch keine, dafür habe ich eine kleine, zarte Geschenktüte aus Transparentpapier gefaltet und damit alles zusammenpasst, gleich noch eine Geschenkkarte im gleichen Stil gemacht. Jetzt ist doch eigentlich noch genug Zeit, um mir eine Folge meiner derzeitigen Lieblingsserie zu schauen, oder? Bis Weihnachten ist es ja noch ewig, hihi.

Okay, no, I won’t panic because its almost Christmas. No, no, I’m totaly calm and relaxed, even I haven’t one single present ready or even good ideas. Well, maybe I panic a little bit right now… a lot… but I’m okay, I just need to breathe!

But I already made a gift bag – yay. That’s one step in a good direction, right? And I made a matching gift card, too. Well, now there is plenty of time, right? Let’s relax and watch an episode of my favourite TV show. It’s lot of time left, hihi.

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CreateASmile_Smiling_Snowflakes_GiftcardStamps: Create A Smile „Smiling Snowflakes“

Für die Geschenktüte habe ich erst die Schneeflocke und den Schriftzug mit klarem Embossingpulver auf weißes Transparentpapier embossed und anschließend alles mit Distress Ink eingefärbt und zusammengeklebt. Schleifchen drum, fertig. Die Karte habe ich genauso hergestellt.

 

Habt ihr schon Weihnachtskarten gebastelt? Dann verlinkt sie fleißig bei Challenge up your life – ihr habt noch einen Tag Zeit!

Wir sehen uns morgen Früh wieder, dann wird das neue Thema der Stempelküchen-Challenge verraten.

Liebe Grüße,

Jessa

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Du kannst einpacken!

Na ja, du vielleicht, aber ich nicht. Also Geschenke. Mein Geheimnis beim Verpacken von Geschenken lautet – gefühlte drei Meter Klebeband. Und wenn es dann immer noch nach nichts aussieht, lautet das Mantra – „Schatz, wenn einer fragt – das hast du eingepackt!“

Schatz hat sich vor dem Verpacken aus dem Staub gemacht (schön und klug) und so musste ich mir was einfallen lassen. Und weil ich euch ein Quell der Inspiration sein will, dachte ich mir, ich verbinde Inspiration und meine Unfähigkeit Geschenke einzupacken, mit dem Sinn des Geschenks.

Für meine liebe Freundin habe ich zum Geburtstag ein kleines Beginnerset zum Kartenbasteln zusammengestellt – ein kleines Stempelset und dazu farblich passende Delta-Marker, plus nackige Karten und Umschläge, an denen sie sich austoben kann. Alles schick verpackt in einer Mappe, mit der sie alles ordentlich aufbewahren kann. Die Mappe ist übrigens eine Abwandlung der Kartenmappe, für die ich euch ein Tutorial geschrieben habe. Es ist kinderleicht und geht schneller als ihr denkt, probiert es einfach mal aus.

Auf der Rückseite ist Platz für die Karten und Umschläge. In das große Innenfach kann sie später entweder ihre Stempelsammlung aufbewahren oder noch mehr Stifte. In das kleine Fach passen die kleinen Stempelsets von LawnFawn. Ich mag den Gedanken, dass sie die Mappe überallhin mitnehmen kann, falls sie mal woanders kreativ werden will, als in ihrem Bastelzimmer. Ideal also für alle, die ihre liebsten Stempel im Urlaub oder Garten nicht missen möchten.

Giftwrapping? My secret –  adhesive tape. Like a lot of adhesive tape. And if it really looks bad, I always lie and tell everyone my dearest gift-wrapped it. And I’m such a poor liar. But this is a wrapping I like. A friend of mine is crafty and a bit into cardmaking (or at least I force her to, hihi) and I got her some brandnew stamps and some awesome markers in fancy colours. But how to wrap it in style? And so I thouhgt, that I wanna be an inspiration for you and made this sweet folder. It’s a modification of the card map I made a tuto for. Now she can store her stamps in the folder and also her markers. And there is space for card basics on the back of the folder.

Was ist euer Geheimnis beim Einpacken? Klebeband? Fertige Schachteln? Oder könnt ihr es einfach?

Jessa

In der Küche mit Jinx

Ich habe zwei Rezeptbücher. Eins ist heilig, da kommen nur Rezepte rein, die ich noch an meine Urururenkel überliefern möchte. Wie mein legendäres Lamington-Rezept, mit dem ich mich in (fast) jedes Herz backe oder meine geliebten Hafercookies. Und es gibt ein Rezeptbuch für die Rezepte, die gut sind, aber noch verbessert werden können und sich noch bewähren müssen. Eine Art Rezepte-Limbus. Das Limbus-Buch hab ich vor Jahren mal gekauft, weil mir das Format gefallen hat. Jahre?! Ja, ich weiß. Es steht so seit Jahren im Küchenregal, ein bisschen hässlich und angegrabbelt.  Aber nach einer halben Stunde auf dem Schreibtisch ist es jetzt viel, viel schöner.

Hey crafties,

I got two recipe note books. One of them was a gift and it’s almost holy. Only the really good recipes are in this book so my great-great-great-grandchildren can cook and bake them, if they want. And I have another recipe book for the okay-ish recipes which will still need a little magic and time to get in the good book. Like a recipe limbus. I got that limbus book for years now. I know – for years! It’s not that nice and beautiful, but after half an hour on the little desk of magic it really looks wonderful to me.

Rezeptbuch_vorher

Rezeptbuch_CreateASmile_Fertig

Stamps:  Create a Smile – „Vogel“

Den Vogel von Create a Smile gibt es hier. Für umsonst. Toll, oder? Ich habe ihn heimlich Jinx getauft, denn mir passieren ständig und überall in der Küche oft kleine Missgeschicke und er wird mich ab jetzt immer daran erinnern, dass das nicht schlimm ist. Hier könnt ihr nun auch zum ersten Mal meine DIY Enamel Dots bewundern.

 Mein Büchlein schicke ich jetzt zu Create a Smile, dort wird nämlich nach einem Gast-Designer für September gesucht.

Blog-Badge

 

Welches eurer Rezepte sollen noch eure Urenkel kennen und lieben?

Jessa

PS: Und weil heute Dienstag ist, schicke ich Jinx mitsamt Kochmütze zum Creadienstag. Vielleicht wollt ihr euch ja auch um den Gast-Designer-Platz bewerben.

DIY Enamel Dots – besoffen vom Nagellack

„Animal Dots? Tierpunkte?“

Nein. Enamel – wie glasiert. Glasierte Punkte, keine Tierpunkte.  Das sind kleine dreidimensionale Punkte, die man als Blickfang aufklebt. Klingt verrückt, ist aber immer noch sehr hipp in der Scrapbooking- und Kartenwelt. Und teuer, leider. Mein Glück habe ich schon einmal mit dem Schmelzen von Steckperlen probiert. Leider erfolglos. Statt runder Punkte in den schönsten Farben hatte ich krumpelige Donuts. In bunt-braun. Ürks. Aber ich werde es noch einmal probieren, denn dieses Video sieht so erfolgsversprechend aus.

Gestern habe ich mit meine Heißklebepistole geschnappt und meditativ eine Stunde lang kleine Punkte auf Silikonpapier gekleckert. Die Anleitung dazu findet ihr hier. Nachdem ich dann auch wieder Gefühl in der Hand (Krampf, aua, aua) hatte, habe ich meine übersichtliche Nagellacksammlung geschnappt und begonnen zu lackieren. Lüftet. Dabei. Unbedingt. Oder hängt eure Nase nicht direkt über den stinkigen Nagellack.

DIY_Enamel_Dots_pic1

DIY_Enamel_Dots_Pic2

„Animal Dots?“

No. Enamel. Like enamel coating. Enamel dots are still a fancy thing in the big scrapbooking and cardmaking universe. I love them, but I can’t effort them. I tried to melt some beads but all I got were burned donuts. I’ll give it another try, because in this video it looks really simple. We’ll see. 

Yesterday I grabbed my beloved hot melt glue gun and made dots for about an hour – it was… calming, kind off. You can find a tutorial here, it’s really simple. My hand felt numb for a while, but I still got enough strenght to grab my nail polish collection and started painting the dots. Open. A. Window. Or try to get your nose as far as possible away from the polish.

Come back later, I’ll show you some projects with my new DIY enamel dots.

 

In den nächsten Tagen zeige ich ein paar Projekte mit meinen nagelneuen Enamel Dots. Aus Nagellack. Bis dahin hat sich mein Verstand auch wieder ein bisschen geklärt.

Was macht ihr selbst und wo spart ihr ein bisschen?

Atmet nicht zu viel Nagellack ein,

Jessa

Paket-Karma

Ich bin so, so, so schlecht im Annehmen von Geschenken. Ich freue mich immer riesig, aber ich bin eins dieser Mädchen das „Das wäre wirklich nicht nötig gewesen!“ total ernst meinen. Bescheidenheit? Vielleicht. Trotzdem freue ich mich immer über Geschenke und über Post. Und beides kam gestern bei mir an – ganz spontan und überraschend hat mir eine liebe Freundin ein Paket mit Bastelsachen geschickt – und Naschi. Danke, meine Liebe! Ich komm jetzt auch wieder aus der Schmollecke raus und freue mich riesig!

Vielleicht war es auch Paket-Karma. Einer lieben Freundin habe ich diese Woche auch einen kleines Paket geschickt. Und weil es mittlerweile angekommen sein müsste, zeige ich euch, was ich unter anderem eingepackt habe. Selbstgemachte Ohrringe – aus Stempeln und Schrumpffolie.

I’m such a bad gift-taker. Don’t get me wrong, I love gifts, really, but I’m one of the girls saying „Oh no, you shouldn’t have!“ and mean it. Humble? Maybe. Yesterday all of a sudden a dear friend sent me a packet – full of crafty stuff, yay! And sweets. The boy ate the sweets. I’ll hate him later. Right now I’m just happy. Big thank to you, my dear! I promise to stop sulking and learn how to take gifts! And maybe it was packet karma. I sent a small packet to another dear friend, I really miss (like I miss all my friends). And just because I really think she’s got it right now, I’ll show you what I gave to her – handmade earrings! Cutie! Do you fancy them? I made a tuto right here.

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LawnFawn_earring_detail_Science_of_loveStamps: Lawn Fawn „Science of Love“

Damit die Brillengläser sich auch ordentlich abheben, habe ich sie mit Glossy Accents überzogen. Gefallen euch die Ohrringe? Ich habe da mal ein Tutorial vorbereitet.

Auf alle, die wir nicht so oft sehen, wie wir es gern würden!

Jessa

Schick und schnell – Schablonieren auf Stoff

Eigentlich hätte ich den Beitrag ja gern „Exit through the Craft Store“ genannt, aber dann wäre der Titel der Schick-und-schnell-Reihe unterbrochen und der Titel wäre vielleicht „zu meta“ gewesen, wie man hier sagt.

Ich habe euch vor ein paar Wochen schon gezeigt, wie einfach es ist auf Stoff zu stempeln. Und als hätten Franzi und ich uns abgesprochen (haben wir aber nicht), kramen wir heute die Schablonen raus. Ich weiß, viele von euch wollten das schon immer mal machen, trauen sich aber nicht. Keine Angst, es ist gar nicht so schlimm, ich verspreche es.

Was ihr braucht, seht ihr hier. Klar, eine Schablone und etwas Malerkrepp oder Washi-Tape um sie zu fixieren, Textilfarbe und etwas zum Bedrucken – hier ein Kissenbezug, den mir Tina von den Lause-Ischeln geschenkt hat. Und meinen besten Freund, wenn es ums Schablonieren auf Textilien geht – das Make-up-Schwämmchen. Weitere Tipps und Tricks findet ihr am Ende des Beitrags.

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Die Schablone die ihr hier seht ist aus dem Buch „The Street Art Stencil Book“ (ISBN 978-1856697019), die Farbe ist von Rayher aus der „My Style“-Reihe und eigentlich für ihre Siebdrucksachen gedacht. Sie ist angenehm dickflüssig und verläuft nicht so leicht – genau das, was wir brauchen.

SuS_Schablonieren_Schritt2

Die Schablone mit Kreppband befestigen, so dass nichts verrutschen kann. Die Schwämmchen kommen in kleinen Acryldosen, deren Deckel ich gern als Mischpalette benutze. Ein kleiner Klecks Farbe reicht schon. Das Schwämmchen einstupfen und los gehts.

SuS_Schablonieren_Schritt3

Die Farbe nun sorgfältig und möglichst gleichmäßig aufstupfen. Ist gar nicht so schwierig, oder?

SuS_Schablonieren_Schritt4

Fertig? Jetzt die Schablone vorsichtig nach links abziehen und trocknen lassen. Anschließend bügelt ihr das ganze von links, beachtet dazu die Angaben der jeweiligen Textilfarben, die ihr benutzt.

SuS_Schablonieren_done

Jetzt fotografiert ihr das ganze vielleicht noch für euren Blog. Danke für deinen ungeplanten Auftritt, Alfi. Das Kissen ist niemals nicht weicher als du!

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Hier nun die versprochenen Tipps und Tricks.

 

Tipps und Tricks

vor dem Schablonieren alles ohne Weichspüler oder Waschmittel einmal waschen und trocknen lassen 

das Bügeleisen ist dein Freund – Falten sind dein Feind – je glatter der Stoff, desto leichter wird das Schablonieren

arbeite nie an einem wackeligen Tisch – notfalls musst du auf den Fußboden umziehen

leg ein Stück dünne Pappe oder Papier unter, damit die Farbe nicht auf die Rückseite deines Textils durchdrücken kann

trage die Farbe mit Make-up-Schwämmchen auf, das geht leichter als mit dem Pinsel

leiste dir Schablonenkleber, wenn du auf sehr glatten Flächen schablonieren willst, den gibts mittlerweile in jedem Bastelladen

einzelne Schablonen? Pfff. Ich empfehle dir zum Einstieg und überhaupt die Sachen von Ed Roth, zum Beispiel Stencil 101 (ISBN 978-0811864725)

Angst, dass es nichts wird? Geschirrtücher eignen sich höchsthervorragend zum üben

 

Diese Anleitung schicke ich zum Creadienstag und bin gespannt, was dort alles so gezeigt wird.

Ran an die Schablonen,

Jessa

 

 

Sommer, Sonne, Prüfungsstress – und Kekse!

Oh wie ich sie nicht vermisse, die Prüfungszeit. Ich habe regelmäßig vergessen dabei zu Essen und zu Trinken und ich wurde abends aus der Bibliothek geworfen und Nachhaus geschickt. Dem Daumendrück-Studenten, für den ich schon das hier gemacht hab, habe ich noch Kekse gebacken. Richtig große, dicke Batzen mit vielen Haferflocken und Schokostückchen, die liebt er. Also, nicht dass er beim Essen wählerisch wäre…

Oh my, how I not miss the term time. I used to forgot to eat, to drink and the librarians always needed to kick me out and tell me to go home. Well, for my fingers-crossed-buddy I made these cookies – with big chocolate chunks and oat flakes. He loves those big cookies. You remember the you-can-do-it-card I made for him, right?

Cookie_front

Cookie_lid

Stamps: Lawn Fawn – “Science of Love” – “Love you s’more” – Mias Stempelküche “Gute Gedanken”

In der schicken Verpackung war mal für eine überraschend kurze Zeit rote Grütze, ich habe mich geopfert und sie gegessen, nur um die leckeren Kekse darin unterbringen zu können. Ich weiß – bin ich selbstlos! Memo an mich – immer per Hand auswaschen. Der Geschirrspüler verkrumpelt das dünne Plastik. Das sieht zwar schick aus, ist aber unpraktisch.

Hoffentlich helfen die Kekse beim Lernen! Euch allen wünsche ich viel Kraft und Denkleistung – und einen kühlen Platz in der Bibliothek.

Seid umarmt,

Jessa