Jackpot, Baby!

Die Fast-Schwiegermama überreicht mir einen großen Eimer voller Spielzeug. Aber damit will ich nicht spielen, sondern diy-en. Na gut, ein bisschen gespielt wurde auch. Aber nur kurz. Weil DIY ist ja voll ernst und wichtig und dabei hat man einfach keinen Spaß zu haben. Aber so richtig wurde das auch nichts. Wir hatten Spaß. Da ist es nur fair, wenn ihr auch welchen habt. Bitteschön. Und was aus den Dinos wird (also nach der Flucht und so, DIY-technisch) erfahrt ihr später.

Yes! My almost-mother-in-law handed me this big bucket full of toys. But I don’t want to play, I want to DIY! Well, to be honest, I played a little bit, maybe. But nor for long, cause DIY is a serious business and no fun at all. No, Sir! But I must confess I had a little bit of fun and I want to share the fun with you. Your welcome, crafties, it’s just that I love you so much. I’ll tell you later what happend to the toys (after the flight, in the DIY universe).

Bankraub-Dinosaurier

Pfoten hoch, das ist ein Überfall!

Jessa

 

 

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DIY Enamel Dots – besoffen vom Nagellack

„Animal Dots? Tierpunkte?“

Nein. Enamel – wie glasiert. Glasierte Punkte, keine Tierpunkte.  Das sind kleine dreidimensionale Punkte, die man als Blickfang aufklebt. Klingt verrückt, ist aber immer noch sehr hipp in der Scrapbooking- und Kartenwelt. Und teuer, leider. Mein Glück habe ich schon einmal mit dem Schmelzen von Steckperlen probiert. Leider erfolglos. Statt runder Punkte in den schönsten Farben hatte ich krumpelige Donuts. In bunt-braun. Ürks. Aber ich werde es noch einmal probieren, denn dieses Video sieht so erfolgsversprechend aus.

Gestern habe ich mit meine Heißklebepistole geschnappt und meditativ eine Stunde lang kleine Punkte auf Silikonpapier gekleckert. Die Anleitung dazu findet ihr hier. Nachdem ich dann auch wieder Gefühl in der Hand (Krampf, aua, aua) hatte, habe ich meine übersichtliche Nagellacksammlung geschnappt und begonnen zu lackieren. Lüftet. Dabei. Unbedingt. Oder hängt eure Nase nicht direkt über den stinkigen Nagellack.

DIY_Enamel_Dots_pic1

DIY_Enamel_Dots_Pic2

„Animal Dots?“

No. Enamel. Like enamel coating. Enamel dots are still a fancy thing in the big scrapbooking and cardmaking universe. I love them, but I can’t effort them. I tried to melt some beads but all I got were burned donuts. I’ll give it another try, because in this video it looks really simple. We’ll see. 

Yesterday I grabbed my beloved hot melt glue gun and made dots for about an hour – it was… calming, kind off. You can find a tutorial here, it’s really simple. My hand felt numb for a while, but I still got enough strenght to grab my nail polish collection and started painting the dots. Open. A. Window. Or try to get your nose as far as possible away from the polish.

Come back later, I’ll show you some projects with my new DIY enamel dots.

 

In den nächsten Tagen zeige ich ein paar Projekte mit meinen nagelneuen Enamel Dots. Aus Nagellack. Bis dahin hat sich mein Verstand auch wieder ein bisschen geklärt.

Was macht ihr selbst und wo spart ihr ein bisschen?

Atmet nicht zu viel Nagellack ein,

Jessa

Paket-Karma

Ich bin so, so, so schlecht im Annehmen von Geschenken. Ich freue mich immer riesig, aber ich bin eins dieser Mädchen das „Das wäre wirklich nicht nötig gewesen!“ total ernst meinen. Bescheidenheit? Vielleicht. Trotzdem freue ich mich immer über Geschenke und über Post. Und beides kam gestern bei mir an – ganz spontan und überraschend hat mir eine liebe Freundin ein Paket mit Bastelsachen geschickt – und Naschi. Danke, meine Liebe! Ich komm jetzt auch wieder aus der Schmollecke raus und freue mich riesig!

Vielleicht war es auch Paket-Karma. Einer lieben Freundin habe ich diese Woche auch einen kleines Paket geschickt. Und weil es mittlerweile angekommen sein müsste, zeige ich euch, was ich unter anderem eingepackt habe. Selbstgemachte Ohrringe – aus Stempeln und Schrumpffolie.

I’m such a bad gift-taker. Don’t get me wrong, I love gifts, really, but I’m one of the girls saying „Oh no, you shouldn’t have!“ and mean it. Humble? Maybe. Yesterday all of a sudden a dear friend sent me a packet – full of crafty stuff, yay! And sweets. The boy ate the sweets. I’ll hate him later. Right now I’m just happy. Big thank to you, my dear! I promise to stop sulking and learn how to take gifts! And maybe it was packet karma. I sent a small packet to another dear friend, I really miss (like I miss all my friends). And just because I really think she’s got it right now, I’ll show you what I gave to her – handmade earrings! Cutie! Do you fancy them? I made a tuto right here.

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LawnFawn_earring_detail_Science_of_loveStamps: Lawn Fawn „Science of Love“

Damit die Brillengläser sich auch ordentlich abheben, habe ich sie mit Glossy Accents überzogen. Gefallen euch die Ohrringe? Ich habe da mal ein Tutorial vorbereitet.

Auf alle, die wir nicht so oft sehen, wie wir es gern würden!

Jessa

DI-Wirklich

Bitte, bitte wartet, ehe ihr mit euren Häkelnadeln und Nähmaschinen nach mir werft und einige von euch sehen aus, als würden sie gut zielen können! Ja, DI-Wirklich ist kein schönes Wort. Ist es überhaupt ein Wort? Wir machen es jetzt mal zu einem. Einer der Gründe, weshalb ich blogge, ist euch zu inspirieren und ich werde auch ständig inspiriert. Von euch. Ich sehe, wie Franzi von 3vordrei ihren Fahrradkorb umgestaltet und will sofort auch. Julia faltet Papier und ich muss das jetzt auch unbedingt versuchen. Ich will nähen können wie Svenja von Goyls. Aber zwischen wollen und endlich tun – da liegt müde, keine Zeit und mein bester Freund Kann-ich-nicht. Doch. Können wir wohl. Damit das leichter wird und wir uns jeden Tag ein bisschen kreativer und toller fühlen, habe ich für euch einen Sommer-DI-Wirklich-Plan ausgetüftelt.

Di Wirklich bunt Vorschau

 

Und hier könnt ihr euch euren Sommer-Plan holen und loslegen. Denn aufgeschrieben ist fast gemacht.

DI Wirklich bunt DI Wirklich s_w

 DI Wirklich bunt

 

 Seid kreativ,

Jessa

Und damit geht’s jetzt ab zum Creadienstag

Cat me if you can!

Hallo ihr Lieben,

ich liebe sie immer noch, die Katzen von Pink Samurai. Dieses Mal habe ich sie nicht gestickt oder in eine Karte verwandelt, sondern habe mir Anstecker daraus gemacht. Wie das geht? Mit Schrumpffolie. Für alle DIY-Mädels da draußen – legt sie euch zu. Schrumpffolie ist großartiges Zeug und man kann so viel daraus machen. Zum Beispiel Ohrringe.

I still love them, those cats from Pink Samurai. This time I didn’t stichted them or made a card out of it – nope, I made a button for me. How? Shrinky Dinks! For all the DIY girls out there – get it. It’s great and you can make a lot of stuff with it. Like earrings

Cat_me_if_you_can

Und weil die Süßen nur für mich sind, mich, mich, mich allein, zeige ich sie auch wieder bei RUMS. Ich freu mich schon zu sehen, was ihr anderen diese Woche geschaffen habt. Und wer noch bis Mitternacht wach geblieben ist.

Liebe Grüße,

Jessa

 

 

 

 

Schick und schnell – Kork bestempeln

Ich stehe zum Fotografieren auf dem Stuhl in der Küche. Mein Liebster kommt rein, holt sich etwas aus dem Kühlschrank und plaudert mit mir.

„Komisch. Das Licht war gerade noch besser“, kommt es von mir, mittlerweile frustriert.

„Ist ja auch bewölkt heute, warte einfach, bis die Sonne wieder durchkommt.“ Er mampft Kuchen. Im Stehen. Ich stehe ja gerade auf dem Stuhl.

Ich schieße noch ein paar Bilder, drehe mich irgendwann verwundert um. „Du hast die Jalousien zugemacht?!“

„Ja, ich dachte, das Licht blendet dich vielleicht.“ Pause. „Oh.“

Ja. Oh.

Kork_Magenta_Vogel

Vor ein paar Tagen hat mir eine liebe Freundin einen Stempel geschickt. Ist ja gar nicht so schwierig, denkt ihr, Stempel für mich auszusuchen. Aber einen non-cute-Stempel zu für mich zu finden, ist gar nicht so leicht. Aber den sah ich und dachte nur „Woooow!“ und hab glasige Augen gekriegt.

Ungefähr zur selben Zeit hat Franzi Untersetzer gezeigt, die mir richtig gut gefallen haben – ein Omen! Also hab ich beides zusammengebracht und nun haben wir auch richtig hübsche Untersetzer. Für unsere Töpfe. Sagt ja keiner, Untersetzer müssen spießig sein und die Töpfe sollen sich ja auch wohlfühlen.

Kork_Magenta_Vogel_2Stamps: Magenta – „Bird Biddan Ridge“

Schaut euch jetzt unbedingt mal bei Franzi um, sie macht viele tolle Sachen und hat einen Schreibstil, der mich jedes Mal von den Socken haut. Und ich sehe schnell nach, ob noch Kuchen da ist.

Aber bitte benutzt einen Untersetzer,

Jessa

Wir haben viel zu viel weißes Geschirr

Am Wochenende musste mein Freund in den Keller. Also nicht, weil er es verdient hätte, wir haben einen schönen Keller. Aber zu Zwecken, die ich jetzt noch nicht verraten kann (oh, es wird spannend) musste er für mich sein altes Geschirr herauskramen. Das lagert im Keller. Schön ordentlich in beschrifteten Kisten, mit Packlisten. Oh ja, so eine bin ich. Dabei kam auch eine meiner Lieblingstassen wieder zum Vorschein. Warum das meine Lieblingstasse ist? Da passt ungefähr ein halber Liter Kaffee rein. Oder Tee. Und ich dachte, sie sei irgendwann beim Abwaschen meinen Unglückshänden zum Opfer gefallen und ich hätte es verdrängt.

Aber so ganz weiß und schmucklos hat sie mir nicht gefallen, also habe ich mir Porzellan-Dekorfolie geschnappt, die zufällig nur ein Schubfach unter meinen Stanzschablonen lagert – bäm! Die Idee war geboren – ja, es ist eine einfache Idee, aber man muss sie ja erstmal haben. Die Tasse musste als erstes dran glauben. Jetzt erinnert mich meine Lieblingstasse immer daran, dass ich O mag. Also Obst. Oder Oktober. Oder oder. Hihi.

die_weltkitschigste_Tasse_2

Last weekend my dearest was sent to the basement. Not for punishment, we have a very nice basement. No, I wanted some pieces of his old dinnerware. I can’t told you right now for what reason, because I’m supercryptic and love to punish you. Back to the story – I found my favourite mug! I thought I lost it. Or destroyed it by accident and my brain errased the painful memory. Nah, it’s back and was full of joy and than – it’s so white and simple. So I rummaged around my crafty stuff and found my porcelain film and it was just a drawer away from my dies and bäm – the idea was born. I know, it’s a pretty simple idea but it needs to be born, right? And here it is – my fav mug with new decor. Always reminding me that I love oranges. Or october. Or or. Tihihi.

Los jetzt, schnappt euch Dekorfolie und eure Stanzschablonen und verwandelt euer Geschirr, Gläser oder Blumenvasen in tolle bunte Objekte. Ich bin jetzt angefixt. Das alte Geschirr aus dem Keller wird wohl bald ein farbenfrohes Revival erleben.

Und weil das meine Tasse ist und nur meine und wehe einer fässt die an, schicke ich diese simple Idee zum Rums und hoffe, dass viel altes Geschirr zu neuem Lieblingsgeschirr wird.

Bleibt fleißig,

Jessa